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Projekte - es geht auch ohne, oder?


Harald Maier 51, Inhaber eines Modehauses


Harald ist ein leidenschaftlicher Modehändler. Während seines ganzen Berufslebens hat er immer mal wieder eine Unternehmensstrategie ins Leben gerufen. Zu Beginn waren seinen Mitarbeiter immer Feuer und Flamme und voller Energie dabei. Aber, je länger sich die Projekte hingezogen haben, desto mühsamer wurde es für ihn, dass die Projekte nicht im Sande verlaufen sind. Für ihn war das Aufsetzen und Überwachen von Projekten ein alltägliches Geschäft, aber mit dem damit verbundenen Aufwand, seine Mitarbeiter immer wieder zu kontrollieren und zu motivieren hatte er mit der Zeit einfach die Lust verloren und das Gefühl, dass Strategieprojekte eh nichts bringen.


Wenn er es sich recht überlegte, dann ist er für sich zu dem Ergebnis gekommen, dass er wahrscheinlich nicht die richtigen Mitarbeiter hat, um solche Projekte zusätzlich zum Tagesgeschäft zu stemmen. Sein Terminkalender war auch ohne Projekte gut gefüllt.

So ganz lies es ihn aber nicht in Ruhe. Er hörte immer wieder auf Tagungen, dass der Handel eine Zukunftsstrategie braucht und er blickte auch ein wenig neidisch auf andere Kollegen, was die für großartige Ideen umgesetzt haben, aber dann erinnerte er sich schnell an die mühsamen Projekte, die er in der Vergangenheit hatte. Und so ganz schlecht lief es ja bei ihm nicht.

Dann kam die Krise. Harald merkte, dass sich irgendwas verändert hat. Zu Beginn hatte er keine Zeit, sich länger darüber Gedanken zu machen. Er musste ganz schnell schauen, dass er die Kosten in den Griff bekommt. Und Gott sein Dank konnte das Kurzarbeitergeld ihn davor retten, dass er sich von Mitarbeitern trennen musste.


Inzwischen stabilisiert sich der Umsatz und wenn er seine Tagesumsatzliste ansieht, dann liegt der eine oder andere Tag auch über dem Vorjahr. Er wird aber den Verlust aus dem Jahresanfang nicht mehr auffangen. Ohne weitere Kurzarbeit würde ihm die Liquidität ausgehen, da ja auch die Ware für das 2. Halbjahr jetzt bezahlt werden muss. In der Vergangenheit hat er immer in der 1. Kondition mit 4 % Skonto bezahlt. Im Moment muss er immer nach Kontostand entscheiden, ob er nicht doch die 30 Tage ausnützt, damit das Konto nicht zu sehr belastet wird. Er hofft jetzt aber, dass sich die Wirtschaft im 2. Halbjahr wieder erholt und es dann bald wieder so läuft wie früher. Mehr kann er im Moment nicht tun. Er fährt jetzt mal auf Sicht. Und entscheidet jeden Tag, was zu tun ist.


Am Wochenende fährt er jetzt erst einmal nach Nagold. Es wird ein Wiedersehen Treffen nach 30 Jahren. Er freut sich auf einen Spannenden Austausch mit seinen ehemaligen Studienkollegen. Harald ist begeistert, als er Günter bei dem Treffen wiedersieht. Günter hat wie er den Familienbetrieb nach der Ausbildung übernommen. Günter war so ganz anders als er. Aber das war wahrscheinlich der Grund, dass sie sich immer so gut verstanden haben. Auch nach der langen Zeit verstanden sie sich sofort wieder.


Günter erzählte begeistert, dass er trotz der Krise sein Unternehmen jetzt auf einem stabilen Kurs hat, und dass er froh ist, dass er bereits vor der Krise seine Unternehmensstrategie konsequent umgesetzt hat und er jetzt davon profitiert. Er erzählte ihm, wie viel Spaß seine Mitarbeiter daran hätten und wie schnell es oft vorwärts geht. Harald ist irritiert, wenn er an seine Projekterfahrung denkt. Er sagte aber nichts, sondern hörte ihm einfach mal zu. Günter erzählte, wie nahe dran er war, seine Unternehmensstrategie an den Nagel zu hängen. Es ging einfach nichts vorwärts. Bis er den nach seiner Meinung wichtigsten Schlüssel gefunden hatte:

Ganz schnell zu merken, ob das Projekt Sinn macht oder nicht


Damit würden seine Mitarbeiter nicht sinnlos Zeit und Geld in Themen verschwenden, die nie zu Ende gebracht werden, weil sie einfach die Lust verlieren.

Das war die Antwort auf Haralds Frage, was er jetzt in dieser Krisensituation am dringendsten braucht.


Eine Unternehmensstrategie für die Zukunft seines Unternehmens mit einem schnellen Feedback, ob die Ideen, die sie hatten Sinn machten oder nicht.


Genau das versprach dieses System, das Günter gerade erzählt hatte.

Ihm war sofort klar es lag nicht an ihm als Chef, es lag an dem Werkzeug, dass er angewendet hatte. Und in Zeiten niedriger Umsätze konnte er es sich einfach nicht leisten Zeit und Geld in Projekten zu versenken, die nichts brachten. Günter gab ihm noch einen Satz mit, den er sich auf den Schreibtisch stellte:


„Früh Scheitern ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor“

Sein Team war sofort begeistert, als er ihnen aufzeigte, wie wichtig es jetzt ist, eine Unternehmensstrategie für die Zukunft zu haben. Mit der neuen Vorgehensweise merkten sie schnell, dass es gar nicht schlimm ist, dass nicht jedes Projekt ein Treffer war. Im Gegenteil, sie konnten sich schnell verabschieden und eine neue Idee ausprobieren. Das Unternehmen hatte plötzlich eine ganz andere Motivation und Energie. Harald brauchte jetzt für seine Projektkontrollen nur noch 1 Stunde in der Woche und er hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass Projekte seinem Unternehmen einen wirklichen Mehrwert bringen.

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